Michiel Van Aelbroeck und Bart Seynaeve holen ihr Fahrzeug bei Roc du Maroc ab
Die vierte Etappe des Roc du Maroc zwischen El Kelaa M'Gouna und Alnif über 123 km mit 1700 Höhenmetern wurde im Vorfeld als die Fahrt mit den schönsten Panoramen bezeichnet und enttäuschte nicht. Das Sahrogebirge ist sehr zerklüftet und bietet eine Vielzahl von Farben und unterschiedlichen Landschaften. Die ideale Strecke für die vielen Herausforderer, um ihre Kameras zu zücken.
Im Rennen waren es wieder Jelle Hanseeuw und Frederik Decaesteker, die am Anstieg nach dem ersten Kontrollpunkt die Forcierung anführten und nach 50 km mit gut 40 Sekunden Vorsprung an der Spitze durchkamen, aber auf dem Streifen auf der Straße danach kam alles wieder zusammen und wir hatten fünf Führende, neben den Führenden auch Van Aelbroeck - Seynaeve und den Solisten Joris Franckaert, der gestern ebenfalls mit den Siegern ins Ziel kam. Im Ziel gab es einen Sprint um den Sieg für Van Aelbroeck - Seynaeve.
In den Kategorien Masters, Grandmasters und Mixed gab es die gleichen Sieger wie an den Vortagen, aber mit respektablem Abstand. Luc Bellings und Alice Pirard hatten aufgrund von Alices Atemproblemen einen schwierigen Start, konnten sich aber in der Gesamtwertung vor Wim Tollenaere und Franky Taelman platzieren, die heute einen Hungerast hatten.
Andy Peelman von der Nachbarschaftspolizei fährt die Challenge-Kategorie auf einem elektrischen Ednine-Mountainbike. Andy: “Ich war völlig untrainiert, als ich hierher kam, und ich bin völlig kaputt. Die Beine fühlen sich relativ gut an, aber mein Nacken und mein Po sind das nicht gewöhnt. Ich stehe jeden Morgen völlig steif auf und obendrein bin ich heute gestürzt, als ich beim Abbiegen aus dem Stand nicht rechtzeitig aus den Klickpedalen gekommen bin.”
In der Challenge-Kategorie, in der außer Konkurrenz gefahren wird, ist die schnellste Zeit nach vier Tagen Joris Vermang, der für die vier Fahrten knapp unter 24 Stunden brauchte.